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Ewald Thedens

Rechtsanwalt | Fachanwalt für Arbeitsrecht

Qualifikationen

  • seit 1986 zugelassene Rechtsanwalt
  • seit 1994 Fachanwalt für Arbeitsrecht

Mitgliedschaften

Kontakt

thedens@kanzlei-poppe.de

Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen verfügt Herr Rechtsanwalt Thedens als Fachanwalt für Arbeitsrecht über besondere Qualifikationen und Kenntnisse. Er berät und vertritt Sie deutschlandweit in allen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten (außergerichtliche Streitschlichtung, Leistungs- und Feststellungsklagen sowie einstweilige Verfügungen).

Arbeitsrecht für Arbeitgeber

Auch als Arbeitgeber stehen Sie oft vor ungeklärten Fragen. Wie viele Überstunden sind zulässig und wie müssen sie vergütet oder abgegolten werden? Wie lange darf ich Zeitarbeiter beschäftigen? Wie ist der aktuelle Stand zu sog. „Kettenverträgen“? Wann muss ein Praktikum vergütet werden? Wie formuliere ich ein Arbeitszeugnis rechtssicher? Wie vermeide ich den Anschein von Diskriminierung, insbesondere wenn bestimmte Personengruppen für eine ausgeschriebene Stelle nicht geeignet sind?

Mietrecht, Maklerrecht und Kaufrecht

Meine Schwerpunkte liegen neben dem Arbeitsrecht im Mietrecht, im Maklerrecht und im Kaufrecht. Dabei vertrete ich sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, Vermieter wie Mieter, Makler wie deren Kunden und Verkäufer wie Käufer. Dies sichert die Möglichkeit, schon im Vorfeld auch die Argumente der jeweils anderen Seite zu kennen und bei der Strategie berücksichtigen zu können. Ich berate und vertrete meine Mandanten in ganz Deutschland.

Maklervertrag

Für Makler kommt es nicht selten zu Problemen bei der Durchsetzung ihrer begründeten Provisions-ansprüche. Der Maklervertrag bietet den Kunden mehr Möglichkeiten, die Entgeltansprüche des Maklers zu unterlaufen, als dies z.B. bei Kaufverträgen, Mietverträgen oder Werkverträgen der Fall ist. Hauptgrund hierfür ist, dass der Makler seine Provision nur und erst dann bekommt, wenn neben dem Vertrag zwischen ihm und seinem Maklerkunden auch noch ein sog. Hauptvertrag zwischen seinem Kunden und dem Dritten geschlossen worden ist. Es müssen also zwei Verträge wirksam abgeschlossen sein. Dies führt zu einem doppelten Risiko für den Makler. Kommt nämlich der Vertrag zwischen dem Kunden und dem vermittelten Dritten nicht zustande, hat der Makler in der Regel trotz erbrachter Leistungen keinen Anspruch auf Zahlung seiner Maklercourtage. Eine ähnlich ungünstige Situation entsteht, wenn der Kunde mehrere Makler engagiert hat. Die Lösung kann in dieser Situation sein, als Makler z. B. einen sogenannten Alleinauftrag abzuschließen, sodass dem Auftraggeber untersagt ist, weitere Makler für die vereinbarte Laufzeit dieses Alleinauftrages einzuschalten. Ob und wann im Einzelfall tatsächlich der Makler seinen Provisionsanspruch verdient hat oder be-sondere Umstände vorliegen, die zum Ausschluss der Courtage führen, bedarf wegen der Komplexität des Maklerrechts stets einer genauen und fachkundigen Überprüfung.

Mietvertragsgestaltung

Sie stehen mit Ihrem zukünftigen Mieter/Vermieter vor dem Abschluss eines Mietverhältnisses? Dann benötigen Sie einen schriftlichen Mietvertrag. Vorgefertigte Mietvertragsformulare finden Sie zwar auf vielen Seiten im Internet zum Herunterladen. Solchen Formularen ist jedoch mit großer Vorsicht zu begegnen, weil sie oft Mietvertragsbedingungen enthalten, die der Bundesgerichtshof bereits für unwirksam erklärt hat. Einen in allen Bereichen wirksamen Mietvertrag zu schließen, ist gar nicht so einfach. Daher sollten Sie sich einen individuellen Mietvertrag erstellen lassen, der Ihren Interessen soweit wie möglich entspricht.
Von der Zusammenstellung eines eigenen „Wunschmietvertrags“ nach dem Baukastenprinzip ist aber dringend abzuraten. Denn die dabei häufig anzutreffenden Klauseln können unwirksam sein und deshalb keinen Bestand vor Gericht haben. Dies hätte zur Folge, dass die gesetzlichen Regelungen zur Geltung kämen, was Sie aber unter Umständen jedoch gerade nicht vereinbart wissen wollen.

Nichtzahlende Mieter - Räumungsprozess

Sie haben Probleme mit einem Mieter, der die Miete nur unregelmäßig, nicht in voller Höhe oder sogar überhaupt nicht zahlt? Dann haben Sie zwar die Möglichkeit, dem Mieter zu kündigen. Aber was tun, wenn der Mieter nach der Kündigung nicht freiwillig auszieht? In keinem Fall sollten Sie als Vermieter eine eigenmächtige Räumung anstreben. Denn dies kann aus strafrechtlicher Sicht einen Hausfriedensbruch darstellen und Sie als Vermieter zivilrechtlich zudem zum Schadensersatz verpflichten. Als Vermieter sind Sie demgegenüber besser beraten, wenn Sie gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, indem Sie eine Räumungsklage erheben und hierdurch einen sog. Räumungstitel erlangen. Hierbei ist zu beachten, dass sich der Räumungstitel auf alle in der Wohnung lebende Personen beziehen muss, also z.B. auch auf Familienangehörige oder Untermieter. Wird der Räumungsklage stattgegeben, kann dem Mieter auf Antrag oder von Amts wegen eine an-gemessene Frist zur Räumung gewährt werden. Verstreicht diese Frist, ohne dass der Mieter auszieht, hat der Vermieter schließlich die Möglichkeit, mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers die Zwangsräumung zu betreiben.
Die Kündigung kann jedoch nachträglich unwirksam werden, wenn die Ansprüche des Vermieters hinsichtlich der fälligen Mietzahlungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfüllt werden.

Betriebskostenabrechnung

Betriebskosten oder auch Nebenkosten sind Kosten, die dem Eigentümer durch die Nutzung eines vermieteten Hauses oder einer Mietwohnung laufend entstehen. Grundsätzlich hat der Vermieter die Betriebskosten zu tragen. Häufig wird jedoch die Übernahme der Betriebskosten auf den Mieter vereinbart. Die Betriebskosten können dabei als Pauschale oder als Vorauszahlung vereinbart werden. Welche Kosten dabei in zulässiger Weise auf den Mieter umgelegt werden können, bestimmt sich nach den vertraglichen Vereinbarungen im Mietvertrag und findet seine inhaltliche Grenze in der Betriebskostenverordnung. Über die Vorauszahlungen von Betriebskosten muss der Vermieter jährlich abrechnen. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf von zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Bei Versäumung dieser Frist durch den Vermieter bleibt die Verpflichtung zur Abrechnung zwar bestehen. Die Geltendmachung von Nachforderungen ist in diesem Fall jedoch ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten.

Was eine wirksame Betriebskostenabrechnung erfordert

  • die geordnete Zusammenstellung der Gesamtkosten,
  • die Angabe und Erläuterung der zugrunde gelegten Umlage- und Verteilerschlüssel,
  • die Berechnung des Anteils des Mieters und
  • den Abzug der Vorauszahlungen des Mieters.

Erfüllt eine Betriebskostenabrechnung diese Anforderungen nicht, ist sie unwirksam und kann auch nicht durch nachträgliche Erläuterungen wirksam werden.
Sowohl für den Mieter, der ungern überhöhte Nebenkosten bezahlt, als auch für den Vermieter, der Schwierigkeiten bei der Durchsetzung seiner berechtigten Nachzahlungsforderungen aus der Betriebskostenabrechnung hat, besteht häufig erhöhter Beratungsbedarf.

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